Guter Heinrich

Botanischer Name
Chenopodium bonus-henricus L.
Geschichte - Herkunft

Gemüsestaude, alte Spinatpflanze, heute auf der Roten Liste. 

Kulturfolger, der früher häufiger in Ortschaften anzutreffen war. Die Pflanze wuchs gut an stickstoffreichen Standorten, an Wegrändern, Weidetierzäunen, auf Bauerhöfen, in der Nähe von Misthaufen, enthielt dann auch entsprechend Nitrat.

Der Name Heinrich taucht im Zusammenhang mit Wesen, wie Elfen und Kobolden auf, die sich im Haushalt nützlich machen.

Wir haben eine Pflanze in 2017 vom Schulbiologiezentrum bekommen. Sie hat sehr große und tiefe Wurzeln, wuchs aber gut an.

 

 

 

 

Beschreibung

Spinatpflanze, Gänsefußgewächs mit typischen dunkelgrünen Blättern,  Blattunterseite bemehlt. Höhe der Pflanze bis 50 cm.

Die Blätter sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

 

Anbau

Standort: gut mit Kompost versorgter, tiefgründiger Boden. Zu starke Düngung, z.B. mit Mist führt zu höheren Nitratwerten. Eher sonniger Standort, als Staude findet sie als Randbepflanzung einen guten Platz.

Aussaat im zeitigen Frühjahr oder ab August, niedrige Temperaturen fördern die Keimung. Keimdauer 2 – 3 Wochen.

Der Gute Heinrich reibt früh im Jahr aus und kann regelmässig beerntet werden.

Vermehrung

Pflanzen gehen früh im Jahr in Blüte, die Bestäubung passiert durch den Wind. Reife Samenstände ernten, trocknen und reinigen.

Das Saatgut ist nicht lange haltbar, deshalb spätestens im kommenden Jahr aussäen.