Start in die neue Gartensaison

Mit dem ersten Spatenstich begann der Bau unseres Gartenhauses. Am 21. März 2017, unterstützt vom Ricklinger Bezirksbürgermeister Herrn Markurth, starteten wir den Bau unseres Gartenhauses.

Nach der Saatgutbörse ist vor der Saatgutbörse

Die erste Saatgutbörse "Säen Sie sich das mal an!" liegt hinter uns, die zweite steht kurz bevor.

Auch wenn eine Fehlinformation der HAZ etwas für Verwirrung gesorgt hat, diese hatte die Veranstaltung schon für Samstag angekündigt, haben sich die meisten Besucher nicht irritieren lassen und sind am Sonntag gekommen.

Saatgutbörse "Säen Sie sich das mal an!"

Schon zum 5. Mal lädt die Initiative "Vermehrungsgarten Hannover" am Sonntag, den 19. Februar 2017, von 11 – 15 Uhr in die Schwanenburg, Wunstorferstr. 14, 30453 Hannover-Limmer zur Saatgutbörse ein.

Mit Terminen und Kursen starten wir ins neue Jahr

Der Vermehrungsgarten entwickelt sich mit der tatkräftigen, ehrenamtlichen Unterstützung hannoverscher Bürger zu einem Schau- und Lerngarten. In diesem Rahmen finden verschiedene Kurse und Termine statt. Nicht alle haben das Gärtnern bei Oma gelernt, selbst in der Gärtnerausbildung werden nicht mehr alle Bereiche vermittelt. Gartenkurs, das ist wie Spanisch lernen oder Tango tanzen, was man bisher nicht gelernt hat, das kann man noch anfangen.
Alle Kurse und Termine sind offen für Klein-, Balkon- und Hausgärtner. Auch Interessierte ohne eigenen Garten können teilnehmen.

Der Vermehrungsgarten 2016 – es geht weiter voran

Nachdem wir zu Beginn der Saison vor einem großen Aufgabenberg standen und uns zwischenzeitlich immer wieder mal getrieben fühlten, stellte die Gruppe der Unterstützer des Vorhabens "Ein Vermehrungsgarten für Hannover" zum Ende der dritten Saison befriedigt fest: wir sind gut voran gekommen und bekommen den Garten immer besser in Griff.

Die Saison 2016 in Zahlen

Sortensichtung und Saatgutabgabe im Vermehrungsgarten

Am Ende der 3. Saison hat der Vermehrungsgarten zu seiner ersten größeren Veranstaltung in den Garten eingeladen. Über den gesamten Nachmittag verteilt haben gut 150 Personen die Veranstaltung besucht. Sie kamen aus den verschiedenen hannoverschen Stadtteilen, aus der Region, aber auch von weiter her. Die meisten kamen mit dem Rad, so dass der Fahrradparkplatz immer gut gefüllt war.

Der Vermehrungsgarten, als Schau- und Lerngarten im Aufbau, hatte für die Veranstaltung neben der regulären Führung am 2. Sonntag im Monat zur Sortensichtung von Bohnen und Tomaten eingeladen.

Sortensichtung und Saatgutabgabe im Vermehrungsgarten

Am Sonntag, den 11.September, ab 14 Uhr findet die letzte Führung im Rahmen der "Offenen Pforte" statt. Dieses wollen wir nutzen um den Garten, die bisherige Arbeit zu präsentieren und einiges an Saatgut und Pflanzen in andere Gärten zu geben.

Ziel des Vermehrungsgartens ist der Erhalt alter, samenfester Gemüsesorten, die nicht mehr im Handel zu bekommen sind. Wir pflegen und erhalten damit unser aller kulturelles Erbe, in dem wir dem Verlust der Vielfalt der Nutzpflanzen entgegen wirken.

Der Freiwilligentag im Mai 2016 macht Mut für den weiteren Aufbau

Zum Freiwilligentag lädt das Freiwilligenzentrum zweimal im Jahr hannoversche Firmen für verschiedene Projekte ein. Hannoversche Firmen stellen MitarbeiterInnen für einen Tag von der Arbeit frei und bieten ihnen die Möglichkeit, ehrenamtlich in unterschiedliche Bereiche zu sehen.
Verschiedene Projekte, vom Altenheim, Kindergarten bis zum Vermehrungsgarten, können für einen Tag ehrenamtliche Mithilfe für vorher verabredete Projekte bekommen.

Wie bei Hase und Igel - der Vermehrungsgarten im Frühling

Mit dem Aufbau des Vermehrungsgartens geht es weiterhin voran. Wie immer im Frühjahr haben wir das Gefühl, alles ist nicht zeitgerecht zu schaffen. Jeder Klein-, Haus- und sonstwie-Gärtner kennt das. Die Natur gibt das Tempo vor und wir versuchen damit Schritt zu halten. Es ist wie beim Märchen vom "Hase und Igel".
 

NDR-Beitrag " Verbotenes Gemüse"

Uschi Reinhardt handelt mit alten Tomatensorten, Reinhard Lühring mit einer Grünkohlsaat, die fast ausgestorben ist. Karsten Ellenberg macht Geschäfte mit nicht mehr zugelassenen Kartoffelsorten. Drei Menschen in Niedersachsen widersetzen sich dem gültigen Saatgutverkehrsgesetz und Sortenvertrieb aus voller Überzeugung. So wollen sie alte, schmackhafte Sorten retten, um die Gemüsevielfalt in Deutschland zu erhalten.

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