Mit Terminen und Kursen starten wir ins neue Jahr

Verfasst von Kornelia Stock am .

Der Vermehrungsgarten entwickelt sich mit der tatkräftigen, ehrenamtlichen Unterstützung hannoverscher Bürger zu einem Schau- und Lerngarten. In diesem Rahmen finden verschiedene Kurse und Termine statt. Nicht alle haben das Gärtnern bei Oma gelernt, selbst in der Gärtnerausbildung werden nicht mehr alle Bereiche vermittelt. Gartenkurs, das ist wie Spanisch lernen oder Tango tanzen, was man bisher nicht gelernt hat, das kann man noch anfangen.
Alle Kurse und Termine sind offen für Klein-, Balkon- und Hausgärtner. Auch Interessierte ohne eigenen Garten können teilnehmen.

Der Vermehrungsgarten 2016 – es geht weiter voran

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Nachdem wir zu Beginn der Saison vor einem großen Aufgabenberg standen und uns zwischenzeitlich immer wieder mal getrieben fühlten, stellte die Gruppe der Unterstützer des Vorhabens "Ein Vermehrungsgarten für Hannover" zum Ende der dritten Saison befriedigt fest: wir sind gut voran gekommen und bekommen den Garten immer besser in Griff.

Die Saison 2016 in Zahlen

Sortensichtung und Saatgutabgabe im Vermehrungsgarten

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Am Ende der 3. Saison hat der Vermehrungsgarten zu seiner ersten größeren Veranstaltung in den Garten eingeladen. Über den gesamten Nachmittag verteilt haben gut 150 Personen die Veranstaltung besucht. Sie kamen aus den verschiedenen hannoverschen Stadtteilen, aus der Region, aber auch von weiter her. Die meisten kamen mit dem Rad, so dass der Fahrradparkplatz immer gut gefüllt war.

Der Vermehrungsgarten, als Schau- und Lerngarten im Aufbau, hatte für die Veranstaltung neben der regulären Führung am 2. Sonntag im Monat zur Sortensichtung von Bohnen und Tomaten eingeladen.

Sortensichtung und Saatgutabgabe im Vermehrungsgarten

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Am Sonntag, den 11.September, ab 14 Uhr findet die letzte Führung im Rahmen der "Offenen Pforte" statt. Dieses wollen wir nutzen um den Garten, die bisherige Arbeit zu präsentieren und einiges an Saatgut und Pflanzen in andere Gärten zu geben.

Ziel des Vermehrungsgartens ist der Erhalt alter, samenfester Gemüsesorten, die nicht mehr im Handel zu bekommen sind. Wir pflegen und erhalten damit unser aller kulturelles Erbe, in dem wir dem Verlust der Vielfalt der Nutzpflanzen entgegen wirken.

Der Freiwilligentag im Mai 2016 macht Mut für den weiteren Aufbau

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Zum Freiwilligentag lädt das Freiwilligenzentrum zweimal im Jahr hannoversche Firmen für verschiedene Projekte ein. Hannoversche Firmen stellen MitarbeiterInnen für einen Tag von der Arbeit frei und bieten ihnen die Möglichkeit, ehrenamtlich in unterschiedliche Bereiche zu sehen.
Verschiedene Projekte, vom Altenheim, Kindergarten bis zum Vermehrungsgarten, können für einen Tag ehrenamtliche Mithilfe für vorher verabredete Projekte bekommen.

Wie bei Hase und Igel - der Vermehrungsgarten im Frühling

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Mit dem Aufbau des Vermehrungsgartens geht es weiterhin voran. Wie immer im Frühjahr haben wir das Gefühl, alles ist nicht zeitgerecht zu schaffen. Jeder Klein-, Haus- und sonstwie-Gärtner kennt das. Die Natur gibt das Tempo vor und wir versuchen damit Schritt zu halten. Es ist wie beim Märchen vom "Hase und Igel".
 

NDR-Beitrag "Verbotenes Gemüse"

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Uschi Reinhardt handelt mit alten Tomatensorten, Reinhard Lühring mit einer Grünkohlsaat, die fast ausgestorben ist. Karsten Ellenberg macht Geschäfte mit nicht mehr zugelassenen Kartoffelsorten. Drei Menschen in Niedersachsen widersetzen sich dem gültigen Saatgutverkehrsgesetz und Sortenvertrieb aus voller Überzeugung. So wollen sie alte, schmackhafte Sorten retten, um die Gemüsevielfalt in Deutschland zu erhalten.

Schwärmen für Bienen

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Helmut Reusch betreut die Bienen im Vermehrungsgarten. Ab 1. Mai bietet er jeweils am ersten Sonntag im Monat zwischen 17 und 19 Uhr Informationen zu Bienen und zur naturnahen Bienenhaltung an für Interessierte, Einsteiger und Jungimker. Ort ist der Bienengarten auf dem Lindener Berg, Kolonie Lindener Alpen, Gemssteig 71.

Saatgut - Wer die Saat hat, hat das Sagen

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Buchvorstellung: Anja Banzhaf, Saatgut - Wer die Saat hat, hat das Sagen, oekom-Verlag 2016

Mit dem Buch "Saatgut - Wer die Saat hat, hat das Sagen" hat Anja Banzhaf ein wirklich gutes, interessantes Buch zum großen Thema  Saatgut geschrieben.

Vorgestellt werden die verschiedenen Aspekte des Themas: bäuerliche Saatgutsysteme und Entwicklung der Kulturpflanzenvielfalt, Saatgut in der Entwicklung von Gemeingut zur Ware, Rückgewinnung des Wissens über die Saat.

Der Saaten-Garten - neue Chance für alte Sorten

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Am 1. März wurde der Beitrag in der Reihe NaturNah im NDR-Fernsehen gesendet. Die vielen positiven Reaktionen haben uns gefreut. Einige häufiger gestellte Fragen sollen hier beantwortet werden. Wer den Beitrag noch nicht gesehen hat – hier ist der Link:

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